Aktuelle Mitteilungen

Worum geht es auf dieser Internetseite? - Das Anliegen der Bürgerinitiative zum Erhalt des unbebauten Borner Holm finden Sie hier.

Spendenaufruf

Seit 5 Jahren leisten wir erfolgreich Widerstand gegen ein verheerendes Vorhaben der Bürgermeistermehrheit: Der Bebauung des Borner Holms.

Auch nach dieser langen Zeit bleiben unsere Argumente schlagkräftig:

- Die Holmbebauung wird den Ortscharakter verändern: Es wird ein Dorf im Dorf entstehen. Niemand darf glauben, dass es bei den aktuell geplanten 54 Ferienhäusern bleibt. In Beschlüssen und Konzepten ist nachzulesen, dass die Bürgermeistermehrheit 100 Häuser als Ziel festgeschrieben hat.
Wir fürchten: Kommt der Stein einmal ins Rollen, gibt´s kein Halten mehr.

- Die Verkehrsbelastung während der Bauzeit wird katastrophal - und dieser Zustand wird Jahre anhalten. Tagein, tagaus werden unzählige schwere LKWs durchs Dorf fahren, über Straßen, die für solche Fahrzeuge in keiner Weise ausgelegt sind. Mit der Ruhe in Born ist es dann hin. Auch nach der Bauzeit wird der Anliegerverkehr den Ort spürbar belasten. Der Tourismus wird Schaden nehmen.

- Der Holm ist Landschaftsschutzgebiet, aber die Belange des Naturschutzes gehen in der Planung unter. Vögel verlieren ihre Brutplätze, auch andere Tiere werden vertrieben. Die Versickerung des Regenwassers und die Hochwasserproblematik auf dem Holm sind nicht gelöst.

- Die Gemeinde geht immer weiter in finanzielle Vorleistung. Für die Holmbebauung müssen Ausgleichsmaßnahmen in Höhe von 733.000 Euro finanziert werden. Der Ankauf weiterer Flurstücke von privaten Besitzern wird mit 770.000 Euro veranschlagt. Die Erschließungskosten und das damit verbundene Risiko liegen bei der Gemeinde. Born lässt sich auf ein finanzielles Abenteuer mit ungewissem Ausgang ein.

Nach wie vor ist es Zeit, das Bauvorhaben zu stoppen. Der beste Weg wäre, den Kaufvertrag mit Bonava (ehemals NCC) zu kündigen und den Holm in seinem Frieden zu lassen.

Doch im anderen Fall werden wir vor Gericht ziehen, sobald ein neuer Bebauungsplan verabschiedet ist. Das hat die Jahresversammlung der Bürgerinitiative Anfang November einstimmig beschlossen.

 

Wir brauchen Ihre Unterstützung. Spenden Sie - für den Erhalt des unbebauten Borner Holms.

Borner Holm e.V.
IBAN: DE47 15050 500 1102 1411 66
Zum Ausstellen von Spendenquittungen geben Sie bitte  Ihre Adresse an

Ein Wahlversprechen - und was daraus geworden ist

Unter der Überschrift „Der Holm – Borns Chance“ erklärte die Bürgermeister-Wählervereinigung "Bürger für Born" im Jahr 2014 vollmundig:

Wir machen keine leeren Versprechungen und zahlen nicht mit ungedeckten Schecks.

Im Einzelnen hieß es:

"Mit den Erlösen von mehreren Millionen Euro können wir den Ausverkauf gemeindlichen Besitzes im Ortskern verhindern und umfangreiche Investitionen finanzieren.

  • Der Wohnungsbau am BMK,
  • die Rekonstruktion der Waldschenke,
  • der Bau eines Sport-und Freizeithauses an der alten Grundschule und
  • die totale Entschuldung der Gemeinde

werden so möglich".

Gut zwei Jahre später ist die Wahrheit leider eine andere:
Der Verkauf des Holms ist für die Gemeinde ein finanzielles Abenteuer und ein schlechtes Geschäft. Für die versprochenen Investitionen wird kaum noch Geld in der Kasse sein.

Warum ist das so?

-  Die erwarteten Erlöse sind fast 50% niedriger als versprochen.

-  Die Kosten sind stark gestiegen, weil:

Die Gemeinde muss die Erschließung des Holm vorfinanzieren. Das wollte ursprünglich der Bauinvestor übernehmen.

Die Ausgleichsmaßnahmen kosten nach jetzigem Stand 733.000 Euro. Der größten Teil davon, nämlich 600.000 Euro, muss verwendet werden, um Lerchenbrutplätze auf einer Ausgleichsfläche in Bresewitz zu schaffen.

Auf dem Holm müssen weitere Flurstücke von privaten Besitzern gekauft werden. Dafür sind 760.000 Euro veranschlagt.

Das wichtigste Wahlversprechen, „die totale Entschuldung“, findet nicht statt. Der Holmkredit wurde bis 2029 verlängert.

Das heißt nichts anderes, als dass wir die Entschuldung der nächsten Generation aufbürden.

Etwaige Erlöse aus dem Holmverkauf wird die Gemeinde in den nächsten Jahren dafür benötigen, um ihren Haushalt auszugleichen. Bis es soweit ist, gibt es allerdings noch unkalkulierbare Risiken, etwa gestiegene Erschließungskosten für den Holm.

Von den Versprechungen ist nichts geblieben!

 

 

4.8.2016 - Ostseezeitung berichtet über die Entwicklungen beim Borner Holm

Unter der Überschrift „Borner Holm: Kaufvertrag für Bauland steht auf der Kippe“ berichtet die Ostseezeitung auf der Titelseite und im Lokalteil ihrer Ribnitz-Damgartener Ausgabe ausführlich über die heute anstehende Gemeindevertretersitzung. Deren Tagesordnung ist tatsächlich brisant für den Borner Holm! So soll u.a. der veränderte Kaufvertrag mit dem Investor der geplanten Ferienhaussiedlung verabschiedet sowie ein Nachtragshaushalt mit Investitionen von 3,5 Millionen € in das umstrittene Vorhaben beschlossen werden. Mal wieder gingen den Gemeindevertretern jedoch nicht rechtzeitig die vollständigen Unterlagen zum Vertragsabschluss zu. Aus diesem Grund fordert die Borner Alternative, den Punkt „Änderung zum Grundstückskaufvertrag“ von der Tagesordnung zu nehmen.

Die Sitzung der Borner Gemeindevertretung findet heute um 19 Uhr im Borner Hof statt.

Über die weitere Entwicklung informieren wir in Kürze an dieser Stelle.

Der Ausstieg aus dem Bauvorhaben Borner Holm ist der bessere Weg für die Gemeinde!

Foto: ©Holger Reinhardt

Auch im März 2016 besteht noch kein Baurecht und es ist unsicher, ob es je dazu kommt. Sicher ist nur, dass die Gemeinde inzwischen von deutlich höheren Kosten bei wesentlich geringeren Erlösen ausgehen muss, als die Versprechungen des Bürgermeisters erwarten lassen.

Der Haushaltsplan der Gemeinde Born für 2016 zeigt, dass die zu erwartenden Kosten bei der Erschließung des möglichen B-Plan-Gebietes Holm gerade aus dem Ruder laufen. Die Gemeinde sieht sich aktuell gezwungen für 760.000 Euro Grundstücke auf dem Holm zu kaufen, damit die Erschließung überhaupt gewährleistet ist! Davon sprach vor einem halben Jahr noch niemand. Außerdem könnte die Gemeinde bei einem sofortigen Ausstieg die für 2016 vorgesehenen Planungskosten von weiteren 75.000 Euro sparen. Bei einem Festhalten an der Bebauung sind darüber hinaus anteilige Kosten für die weitere Erschließung sowie Ausgleichsmaßnahmen zu erwarten.

Bevor die Gemeinde noch mehr Geld auf dem Holm versenkt, sollte ein Schlussstrich unter dieses Abenteuer gezogen werden.

Dazu ist jetzt noch Zeit! Der eilig vor der Kommunalwahl 2014 abgeschlossene Kaufvertrag wird nur gültig, wenn Baurecht geschaffen ist. Vorher kann jede Partei unbeschadet den Vertrag kündigen. Diese Option muss jetzt gezogen werden!

Unter dem Strich, könnte die Gemeinde am Ende maximal den Betrag erlösen, den Sie benötigt, um ihre aufgelaufenen Schulden zu tilgen. Dies ist auch laut des im Dezember 2014 verabschiedeten Haushaltssicherungskonzepts das vordringliche Ziel. Eine Entschuldung wäre jedoch viel besser ohne Landschaftsverbrauch auf dem Holm und Schädigung der gewachsenen Dorfstruktur möglich, z.B. durch eine sinnvolle Vermarktung des Geländes hinter der Amtsverwaltung. Dass die Überschüsse aus  dem Holm-Verkauf ausreichen, um hier eines Tages gemeindeeigenen Wohnraum zu schaffen, ist ein ebenso unrealistischer Traum wie der Glaube an die Sanierung der Waldschenke mit diesem Geld.

Das Beenden der Holm-Planung hat weitere Vorteile:

  • Die tiefe Spaltung der Dorfgemeinschaft in dieser Frage könnte beendet werden.
  • Der Lebensraum für seltene Tiere bliebe erhalten, Bodendenkmale würden nicht zerstört
  • Das Antlitz eines gewachsenen Dorfes bliebe an dieser besonders eindrucksvollen Flur unbeschädigt.


Wenn unsere Nachbargemeinden von Wieck bis Dierhagen ihre Außenbereiche durch Renaturierung aufwerten, kann Born seinen Beitrag zum Landschaftserhalt leisten, indem die Absicht zur Zerstörung des Landschaftsschutzgebietes Borner Holm aufgegeben wird.

Die Bürgerinitiative Borner Holm wird weiterhin alle legitimen Mittel einsetzen, um das unsinnige Vorhaben zu verhindern und den Borner Holm mit seiner einzigartigen Landschaft zu erhalten.

Landes- und Kreis-Grüne verstärken ihr Holm-Engagement

Am 9. Dezember 2015 bekam unsere Initiative geschätzten Besuch einer Delegation von Bündnis90/Die Grünen.

Angeführt vom Vorsitzenden der Landtagsfraktion Jürgen Suhr trafen wir uns mit drei weiteren Grünen-Mitgliedern.
Nach Erörterung des aktuellen Standes der Bauleitplanung, Vorstellung unserer letzten Aktivitäten und Planung unserer weiteren Schritte entspann sich eine interessante Diskussion über Chancen und Möglichkeiten der weiteren Unterstützung durch die Grünen im Kreis- und Landtag.

Anschließend gab es den obligatorischen Spaziergang zum - noch immer - unbebauten Holm.

Auf dem Weg warfen wir einen Blick auf die beklemmende Baustelle ehemals "Borner Acht". Das gab einen Vorgeschmack darauf, was auch auf dem Holm entstehen kann. Immerhin handelt es sich um dieselben Protagonisten, die mit aller Verantwortungslosigkeit solche Bauunternehmungen geplant und durchgesetzt haben, bzw. durchsetzen wollen.

Begleitet wurde unser Treffen vom OZ-Reporter Herrn Richter. Dieser berichtete in Text und Bild, siehe hier.

Die NCC wirbt für ihre Häuser im "landschaftlichen Juwel"!

„Die Ausnahmelage direkt am Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft bietet einen wunderbaren Blick auf den Bodden als landschaftliches Juwel. Nicht nur der unverbaubare Wasserblick, auch die weitläufige, ursprüngliche Landschaft wird Sie bezaubern. …“ Mit dieser zynischen Beschreibung dessen, was sie mit ihrer Retortensiedlung zerstören wird, wirbt die NCC seit einigen Wochen für ihre geplanten Häuser auf dem Holm. Noch besteht jedoch kein Baurecht. Noch ist der Holm Landschaftsschutzgebiet. Noch ist es nicht zu spät, etwas gegen diesen Irrsinn zu tun!

So stellt die NCC ihr Projekt dar

Wir sollten die NCC wissen lassen, was wir von ihren Plänen halten. Schreiben Sie der Gesellschaft doch mal, was Sie zu der Bebauung des Borner Holm meinen oder sagen Sie es den Mitarbeitern am Telefon. Erreichbar ist die Gesellschaft unter

NCC Deutschland GmbH
Am Nordstern 1
Tel.: 03361 / 6700
kostenloses Infotelefon: 0800 670 80 80
E-Mail: ncc(at)ncc.de

oder über die Internetseite
www.ncc.de

und bei Facebook
www.facebook.com/NCC.Deutschland

Offener Brief an den Landrat Drescher, Vorpommern-Rügen

Die alles entscheidende Instanz, dem Bauvorhaben zu zustimmen ist der Landrat Drescher.

Weder der Ministerpräsident,  noch der Minister für Umwelt und Landwirtschaft, der sich deutlich gegen das Vorhaben ausgesprochen hat, können dessen Entscheidung außer Kraft setzen.

Dieser Brief appelliert an den Landrat Drescher, seine Landkreis-weite Verantwortung höher zu bewerten als örtliche Interessen, die vor allem Renditeerwartungen bedient.

Der Entwurf des B-Plan Holm ist bis zum 21.8.2015 öffentlich ausgelegt

Um die B-Plan-Unterlagen zu lesen, gibt es mehrere Möglichkeiten:

1. Besuch des Amtes Darß-Fischland. Dort im Bauamt nachfragen.

2. Unterlagen über das Internet einsehen
    http://www.darss-fischland.de/ris-born/instanz_1/index.htm aufrufen
    Dort in der linken Spalte unter "Gemeindevertretung" den Punkt "Bekanntmachungen" öffnen
    Unter dem Titel: "Nr. 33 "Holm" - Entwurfs- und Auslegungsbeschluss" sind die Unterlagen zu finden.
    Diese stehen auch zum Download bereit.

3. Hier stellen wir die wichtigsten Dokumente per Link zur Verfügung

Stellungnahmen können direkt an das Bauamt gesendet werden oder an unsere E-Mailadresse info(at)borner-holm.de. Wir sammeln Stellungnahmen und leiten Sie an die von uns beauftragten Fachanwälte weiter.

 

 

Am 13. Juli 2015 im NDR Fernsehen: Die Ostsee - Verkauftes Paradies?

Im Mai 2015 besuchte ein Filmteam des NDR den Borner Holm e.V. im Rahmen einer Reportage über den Bauboom an der Ostsee. Am 13. Juli 2015 wurde der Bericht ausgestrahlt! Ungefähr in der Mitte der 45 Minuten geht es um den Borner Holm. Hierzu noch eine Information: In den Interviews geht es unter anderem darum, dass dem Gemeindevertreter Albrecht Kiefer das Recht verwehrt wurde, Kopien des Kaufvertrages mit der NCC über die Grundstücke auf dem Holm anzufertigen. Dieses Recht auf das Kopieren wurde mittlerweile mit Unterstützung eines Anwalts durchgesetzt. Leider geht schon seit Langem eine Menge Zeit und Kraft dabei verloren, die Einhaltung der einfachsten demokratischen Spielregeln zu erkämpfen. Dahinter steckt Methode.

Hier ist der in der Mediathek des NDR zu sehen: Link zum Film

B-Plan Holm wird vom 21.7. bis zum 21.8.2015 öffentlich ausgelegt.

Einsehbar ist er in dieser Zeit im Amt Darß-Fischland.

Das wird die letzte Möglichkeit sein, Einwendungen gegen das Bauvorhaben nach dem vorliegenden Plan vorzubringen. Spätere Beanstandungen werden nicht berücksichtigt und haben insbesondere keine aufschiebende Wirkung.

Ein Änderungsantrag der Borner Alternativen, die Auslegungszeit außerhalb der M-V Ferienzeit zu legen, um allen Borner Bürger die gleiche Möglichkeit auf die Einsichtnahme des B-Planes zu ermöglichen, wurde von den Holm-Bebauungs-Befürwortern abgelehnt.

Der Borner Holm e.V. setzt sich derzeit zusammen mit entsprechend spezialisierten Anwälten und weiteren Fachleuten intensiv mit den Inhalten des vorliegenden Planungsentwurfs auseinander. Hierdurch entstehen natürlich einige Kosten. Aus diesem Grund ist der Verein jetzt verstärkt auf Spenden angewiesen, um für den Erhalt des unbebauten Borner Holm zu kämpfen.
Die Kontoangaben finden sie oben, Spendenquittungen werden erstellt.

Öffentliche Auslegung des B-Planes Holm nach Baugesetzbuch § 3 Absatz 2 beschlossen

In der Gemeindevertretungssitzung vom 2. Juli 2015 wurde die Auslegung des B-Planes Holm vom 21.7. bis 21.8.2015 von einer Mehrheit der Liste „Bürger für Born“ mit 5:3 gegen die Stimmen der Borner Alternative beschlossen. Klaus-Dieter Holtz (Borner Alternative) durfte nicht mit abstimmen, da er als befangen gilt.
In seinem Redebeitrag wies Albrecht Kiefer darauf hin, dass die ursprünglichen Begründungen, die Anfang 2012 zur Aufstellung des B-Planes angegeben wurde, sich im Einzelnen als nicht realisierbar darstellen oder auf anderem Wege erreicht werden können.

Der Bürgermeister nannte 2012 folgende Gründe:

  1. Schuldentilgung (wird nun in der Begründung des Plans gar nicht mehr aufgeführt)
    Die Schuldentilgung war von Anfang unglaubwürdig. Wäre dieses Anliegen von Wichtigkeit, hätte die Gemeinde seit Jahren das ruinöse BMK-Gelände vermarkten können und wäre damit schuldenfrei. Zwar wurde vor Jahren die Absicht verkündet, das Gebäude für preiswertes Wohnen herzurichten, eine Realisierung steht jedoch in den Sternen.
  2. Notwendigkeit eines Hotels, das nur auf dem Holm errichtet werden kann
    Ein Hotelinvestor für den Standort Holm war zu keiner Zeit in Sicht. Realitätsnahe Vorschläge der Borner Alternative eines kleineren 3-Sterne Landhotels an anderen Standorten wurden ignoriert. Hinzu kommt, dass der Holm nun mit einer riesigen Ferienhaussiedlung zugebaut werden soll. Damit wäre er kein attraktives Umfeld für ein hochwertiges Hotel mehr.
  3. Bedarf an hochwertigen Ferienquartieren
    Diese Begründung ist die letztlich einzig übrig gebliebene.
    Das ist insofern absurd, da genau diese Forderung bereits während der letzten Jahre innerhalb des Ortes erfüllt wurde: Seit 2011 sind in Born mehr als 400 neue Gästebetten geschaffen worden. Alle neuen Ferienquartiere sind von hohem Standard, wie im regionalen Tourismuskonzept zu lesen ist. Trotzdem wurde die Auslastung der Gästebetten gegenüber 2011 nicht gesteigert. Im Gegenteil – Born hat die niedrigste Auslastung auf dem Darß, auch niedriger als die des Ostseheilbades Zingst und des Ostseebades Ahrenshoop. Nach der im Tourismus angewendeten Formel: „Anzahl vermieteter Gästebetten im Jahr durch Anzahl verfügbarer Gästebetten“ liegt die Auslastungsqoute 2014 bei unter 20%!
    Mit welcher Logik kann man argumentieren, dass eine Masse neuer Ferienhäuser auf dem Holm diese Situation verbessert?
    Im B-Plan ist zu lesen, dass die Errichtung von 68 Ferienwohnungen (= Ferienhäuser) mit insgesamt 272 Betten geplant sind. Hier legt man die völlig unrealistische Annahme zugrunde, dass jedes Ferienhaus maximal über vier Betten verfügt. Wenn man moderne Feriensiedlungen betrachtet, gerade auch die des Investors NCC, der bereits einen Kaufvertrag für den Holm unterschrieben hat, wird offensichtlich, dass die durchschnittliche Bettenzahl pro Ferienhaus bei solchen Anlagen bei mindestens fünf liegt. Selbst wenn man die 272 geplanten Betten ernst nimmt und zusätzlich 80 Hotelbetten möglich sein sollen, ergibt das insgesamt 352 Gästebetten. Das ist insofern dreist, da das Amt für Raumordnung am 21.8.2014 mitteilte, dass lediglich 300 Gästebetten ohne Raumordnungsverfahren zulässig sind.
    Auch im wirksamen F-Plan von 2006 sind lediglich 300 Gästebetten auf dem Holm genannt.

In Anbetracht der enormen Wichtigkeit des Beschlusses, der in die Borner Ortschronik eingehen wird, wurde eine namentliche Abstimmung gefordert und durchgeführt

Impressionen eines bedrohten Landschaftsschutzgebietes

Ein herzliches Dankeschön an alle Fotografen, die uns ihre schönsten Bilder vom Holm zur Verfügung gestellt haben!

Wo liegt der Borner Holm? Eine Karte finden Sie hier.

Petition an den Landtag Mecklenburg-Vorpommern

Am 8. 6.2015 wandte sich der Borner Holm Verein an den Petitionsausschuss des Landes um auch diese Möglichkeit zu nutzen, den höchst unnötigen, unwiederbringlichen Eingriff in die prägende Borner Naturlandschaft zu verhindern.

Im Schreiben wird hierbei um Unterstützung gebeten. Insbesondere wird darauf aufmerksam gemacht, dass hier eine anhaltende Verwirrung der Behörden stattfindet, indem jeweils unterschiedliche Anzahlen von geplanten Ferienhäusern und -Betten  genannt werden, mit dem Ziel einerseits ein Raumordnungsverfahren zu verhindern und andererseits dem Bauträger NCC zu ermöglichen, möglichst viele Ferienhäuser zu bauen.

Einsichtnahme in den NCC-Kaufvertrag mit dem Anfertigen von Kopien erzwungen

Wie bekannt, hatte Bürgermeister Scharmberg gegen seine Informationspflicht verstoßen und die Gemeindevertretung nicht darüber informiert, dass er und sein Stellvertreter Herr Roepke bereits vor der Kommunalwahl 2015 einen Kaufvertrag mit NCC über den Verkauf gemeindeeigener Flächen auf dem Holm unterzeichnet hat.
Erst in Vorbereitung der Gemeindevertretungssitzung vom 12.03.2015 erfuhren die Gemeindevertreter hiervon aus der Ostseezeitung.
Daraufhin stellte Albrecht Kiefer den Antrag auf Akteneinsicht, die ihm am 24.3.2015 gewährt wurde. Allerdings wurde seine Forderung nach Anfertigung von Kopien durch den Bürgermeister abgewiesen.
Erst die Einbeziehung eines Rechtsanwaltes war nötig, um diese Forderung durchzusetzen.
Allerdings muss aktuell der Kaufvertrag angepasst werden, da laut B-Plan nur ein deutlich kleinerer Teil bebaut werden darf, als im bisherigen Kaufvertrag genannt, der die ursprüngliche Planung zur Basis hatte.

Für alle, die nicht dabei sein konnten, hier der Artikel über den Spaziergang aus der Ostseezeitung vom 7.4.2015. PDF zum Herunterladen

So viel Aufmerksamkeit hatten wir noch nie! Der Osterspaziergang ist ein wichtiges Signal.

Vor zwei Tagen flatterte den verantwortlichen Herausgebern dieser Internetseite ein Schreiben des Anwalts der Complar GmbH in’s Haus. In gestelztem Juristendeutsch wird den Empfängern darin verboten, die Grundstücksflächen der Complar Born GmbH zu betreten oder zum Betreten aufzufordern. Die Ostseezeitung berichtet am Ostersamstag darüber in einem großen Artikel (Link zum Artikel).

Der Borner Holm e.V. wird, soweit es ihm mit seinen Mittel möglich ist, auf die betroffenen Flächen hinweisen und die Teilnehmer über das Verbot informieren. Da der Complar Born GmbH weniger als ein Viertel des Holm gehören, bleibt ausreichend Platz. Somit kann und wird der Osterspaziergang am 5. April ab 14 Uhr stattfinden.

Das Vorgehen der Complar Born GmbH zeigt, wie wichtig das Signal ist, das von der nach wie vor ungebremsten Aktivität des Borner Holm e.V. ausgeht. Wäre die Bebauung des Holm mit 55 Ferienhäusern - oder gar mit 100, wie im Tourismuskonzept der Gemeinde jüngst als Ziel vorgeben - schon „in trockenen Tüchern“, würde man dem Protest dagegen nicht solche Beachtung schenken und einen teuren Anwalt bemühen. Daraus folgt: Kommen Sie am Ostersonntag auf den Borner Holm! Es lohnt sich nach wie vor, für den Erhalt des unbebauten Holm zu kämpfen.

Treffpunkt ist am Zugang beim Grundstück Südstraße 38.
Parkplätze gibt es neben der Gaststätte "Zur Linde", Nordstraße. Vor dort sind es ca. 300 Meter Fußweg zum Treffpunkt.

Osterspaziergang 2015

Auch in diesem Jahr lädt der Borner Holm e.V. am Ostersonntag, dem 5. April um 14 Uhr, zu einem gemeinsamen Spaziergang auf dem Borner Holm ein. Noch gibt es dort 16 Hektar unbebaute Boddenlandschaft zu erleben. Noch ist es auch nicht zu spät, sich für deren Erhalt einzusetzen. Auch wenn ein Vertrag über den Verkauf der gemeindeeigenen Grundstücke an die NCC unterschrieben ist: noch wurde kein Baurecht geschaffen. Noch wurde auch der Status als Landschaftsschutzgebiet nicht aufgehoben! Es lohnt sich also, ein deutliches Signal zu setzen, dass die geplante Bebauung eine fatale Fehlentscheidung ist.

Und weil auch der Osterhase für den Erhalt der einmaligen Natur am Bodden ist, wird er für uns sicher auch in diesem Jahr wieder leckere Sachen auf dem Holm verstecken.

Falschmeldung oder dreister Verstoß gegen die Kommunalverfassung?

"NCC Deutschland kauft den Borner Holm"

Unter dieser Überschrift berichtet die OZ am 12.3.2015 über ein Gespräch mit dem Borner Bürgermeister Scharmberg über den Verkauf des Borner Holms. 

Aktuell, 9 Stunden vor einer geplanten Gemeindevertretersitzung (12.3.15, 18 Uhr, Borner Hof), kann man nicht glauben, dass der Bürgermeister ohne vorherige Abstimmung mit den Gemeindevertretern einen entsprechenden Notarvertrag unterschrieben hat.

Auch wenn wir von ihm diverse Verstöße gegen die Kommunalverfassung kennen, überstiege diese grobe Missachtung der Gemeindevertretung alles bisher Dagewesene.

Bliebe so gesehen nur die Variante "Falschmeldung" übrig. Da es sich beim Autor des Artikels aber um einen erfahrener Journalist handelt, bliebe nur die Erklärung einer von Scharmberg absichtsvoll gezündeten Nebelbombe übrig. 

 

Den Artikel können Sie hier nachlesen.

Stunde der Schmierfinken

 

Passend zur  Nabu-Aktion „Stunde der Wintervögel“ wird  in Born wieder einmal eine besondere Spezies aktiv – die Schmierfinken.

Denen ließ es offenbar keine Ruhe, dass es im Bäckergang noch einige unbesprühte Banner „Born bewahren“ gab.
Am Wochenende 3./4. Januar 2015 wurde wieder mutig drauflos gesprayt. Wenn diese armselige Argumentation  sicher mehr als  nur ein Kopfschütteln bei Einwohnern und Gästen nach sich zieht, reichen die Schändungen der Eingangsskulpuren (siehe rechts) ins kriminelle Milieu hinein.

Wer nährt den Geist, der diese Untaten hervorbringt?

Im selbstzufriedenen Weihnachtsbrief des Bürgermeisters war allerdings zu lesen:

„… ist Born nicht nur ein schönes Dorf der Beschaulichkeit geworden, sondern auch ein guter Ort zum Leben.“

Alle Sachbeschädigungen wurden unter der alten Vorgangsnummer 543500/000094/04/13 bei der Barther Polizei KK-Außenstelle am 13.1.2015 um 18:29 Uhr zur Anzeige gebracht.

Die OZ berichtet am 16.1.2015 über diese Vorfälle. Den Artikel können Sie hier nachlesen.
Hinweis zum Artikel: Da die Anzeige in der Außenstelle registriert ist, war sie der Hauptwache offenbar nicht auffindbar.

 

 

 

Holm-Schutzstatus auf dem Prüfstand

Eine qualifizierte Beschäftigung mit den ausgelegten Holm-Unterlagen offenbart Ungereimtheiten aus der Vergangenheit:

Warum wurde der Holm 1996 in der Landschaftsschutzgebiet-Verordnung "Boddenlandschaft" nicht als eine "Engere Schutzzone" deklariert, obwohl viele der dafür notwendigen Charakteristika erfüllt waren und noch sind?

Dagegen sind Gebiete aufgenommen, die keinen höheren LSG-Schutzwert erkennen lassen als der des Holms, wie z.B.
Nr. 12 "Boddenwiese zwischen Althagen und Werre"
Nr. 15 "Grünlandbereiche der Borner Heide"   

Hier ist Klärungsbedarf entstanden.
Verordnungen müssen fortgeschrieben werden, üblicherweise alle 5 bis 10 Jahre. Diese Zeit ist lange verstrichen.

Der BUND hat sich nun an den Landrat Drescher gewandt. Der Landrat ist die entscheidende Instanz.

Lesen Sie den BUND-Brief hier.

Holm Planungsunterlagen halten einer qualifizierten Überprüfung nicht Stand

Die sogenannte "Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung" am Bauvorhaben auf dem Holm aktivierte besorgte Einwohner, Gäste Borns, Naturschutzverbände u.a.m. Viele Einwendungen wurden abgegeben, sowohl inhaltlich fundierte, als auch emotinale, die an die Verantwortung des Bürgermeisters und der Gemeindevertreter appellieren, da es hier um die Zukunft des Ortes geht und somit um die Lebens- und Erholungsqualität der nächsten Generationen in Born.

In Anbetracht der Bedeutung des Bauvorhabens ist das ausgelegte Dokument in vielen Punkten eine Zumutung. Beispiele hierfür sind: 

  • Als Planungsziel eine notwendige Erhöhung von 55 Ferienhäusern mit 220 Gästebetten auszugeben und nicht darauf hinzuweisen, dass wir im Ort seit 2010 jedes Jahr bereits eine Zunahme von mehr als 100 Gästebetten registrieren, also bereits die Verdoppelung erreicht haben - ohne dass ein Ende abzusehen ist- lässt erkennen, dass hier andere Interessen als das Wohl der Borner Bürger im Mittelpunkt stehen.

  • Auch  bei der Begründung des Planungsziels "Hotel" wird geflissentlich darüber weggegangen, dass es innerhalb des Ortes Alternativstandorte für ein Hotel im mittleren Komfortbereich gibt.

  • Das wichtigste Planungsziel wird einfach verschwiegen - die Schuldentilgung der Gemeinde. In jeder Rede des Bürgermeisters, in der er den Holm erwähnte, wies er darauf hin; dass der Holm zur Schuldentilgung verkauft werden müsse.

Sehr viele weitere und nicht weniger schwerwiegende Argumente lassen sich in den Stellungnahmen lesen. 

Lesen Sie hier einige der Stellungnahmen: 

Öffentliche Auslage von Unterlagen zur Holm-Planung

Die Gemeinde treibt die Planungen weiter voran! Seit dem 28.10. liegt im Amt Darß-Fischland eine "Unterlage für die frühzeitige Unterrichtung der Öffentlichkeit" aus, die hier heruntergeladen werden kann. Die öffentliche Auslage endet am 28.11.. Innerhalb dieser Frist wird auch "Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung" gegeben. Natürlich wird sich der Borner Holm e.V. gründlich damit befassen. Trotzdem sollen sich auch viele Interessierte persönlich mit den Unterlagen vertraut machen und ihre Meinung dazu äußern.

Mitgliederversammlung

Am 25.10.14 fand die Mitgliederversammlung des Borner Holm e.V. statt. Die Zahl von 68 Vereinsmitgliedern zeigt, dass die Bereitschaft, sich für den unbebauten Borner Holm einzusetzen, nach wie vor bei vielen Menschen groß ist. Viele Wortbeiträge haben dies auch während der Versammlung bestätigt. Auch dass im Ort und in den Nachbargemeinden weiterhin die Banner "Born bewahren" hängen, ist eine klare Stellungnahme. Zwar war der Verein in den letzten Monaten nicht so stark in der Öffentlichkeit sichtbar, aber untätig war er nicht! Zur Zeit gibt es Vieles zu tun, um die nächsten Schritte zum angelaufenen Planungsverfahren vorzubereiten.

Nationalparktag 2014 in Wieck - eindrucksvolle Unterstützung unserer Bürgerinitiative

Unsere Bürgerinitiative war dieses Jahr Gast am NABU-Stand und somit an alter Stelle gut sichtbar.

Unser Stand war gut besucht. Es gab viele interessante Gespräche.
Themen, über die gesprochen wurden, waren:
Nachfragen nach dem aktuellen Planungsstand, Anregungen für zukünftige Aktionen, Anerkennung zum langen Atem, Daumendrücken, Mutmachen und über 60 weitere Unterschriften von Erstbesuchern.

Besondere Aufmerksamkeit galt dem Besuch eines prominenten Unterstützers - dem Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Till Backhaus. Um es ihm leicht zu machen, Flagge in unserer Sache zu zeigen, überreichte Antje Hückstädt ihm unseren Holm-Wimpel, wie auf dem Foto zu sehen.

Nach der Wahl

Fast 40% der Wähler haben sich für die Ziele der Borner Alternativen entschieden und damit ein starkes Signal für den Erhalt des unbebauten Holm - eines der wichtigen Wahlziele - gesendet.

Berücksichtigt man zusätzlich den großen Unterstützerkreis der Zweitwohnsitzinhaber und die vielen Gäste, die sich in Unterschriftenlisten und in der Website eingetragen haben, kann es nur einen Auftrag geben:

Fortsetzen der Aktivitäten der Bürgerinitiative mit dem Ziel, den unbebauten Holm auch für die nächsten Generationen zu erhalten - solange noch Zeit ist.

Alle sind aufgerufen, Ideen zu entwickeln um die Folgen der geplanten Großbaustelle transparent und damit für jeden Borner Bürger begreifbar zu machen.

 

 

Am Sonntag, den 25. Mai 2014 wird gewählt

Nachdem unsere Initiative das Etappenziel - keine unumkehrbaren Fakten zur Holmbebauung bis zur Kommunalwahl zuzulassen -   erreicht haben, liegt es jetzt in der Hand der Borner Wählerinnen und Wähler, ob der Holm weiter unseren Schutz bedarf oder den Geschäftsinteressen weniger geopfert wird.

Lesen Sie hier den Wahlaufruf unseres Vereinsvorsitzenden, Dr. Dieter Borchmann {-->}

 

Zurück auf START - Es gibt eine neue Holm-Planungsanzeige

Die Kaninchen im Hut des Bürgermeisters werden einfach nicht weniger. Ein neues wurde gezaubert.
Es gibt eine neue Holm-Planungsanzeige!
Die 50%-Variante soll nun alle Behörden und Kritiker überlisten.

Hier sind die wichtigsten Passagen zu lesen {->} und wird in der Gemeindevertretersitzung am 14. Mai 2014, 18 Uhr verabschiedet werden.

Immerhin, dieses Mal in aller Öffentlichkeit.

Über die Ergebnisse der Gemeindevertretersitzung am 16.5.2014 können sie sich hier informieren {-->}

 

Ragnar Schirmer

Unser traditioneller Osterspaziergang fand auch in diesem Jahr wieder auf dem unbebauten Borner Holm statt.

Bei schönstem Sonnenschein trafen sich engagierte Holmbewahrer um zu erinnern, dass der Erhalt dieser schönen typischen Borner Boddenwiese durch geplante Umwandlung in eine renditeträchtige Großbaustelle weiterhin stark gefährdet ist.

Erst die bevorstehende Wahl wird darüber entscheiden, ob dieses einmalige Landschaftsschutzgebiet für die Kinder- und Enkelgeneration erlebbar bleibt oder daran in Lichtbildervorträgen erinnert werden muss.

Die Journalistin Elke Erdmann berichtet über den Osterspaziergang wie folgt (der OZ-Artikel ist hier nachzulesen {-->} )

3. Osterspaziergang auf dem Borner Holm

Ungefähr 200 Verantwortungsethiker versammelten sich Ostersonntag am Nachmittag zu einem stillen Protest gegen die geplante Bebauung im Landschaftsschutzgebiet Borner Holm auf dem Darß (OZ berichtete am 17. März im Blickpunkt) Prominente aus der Wirtschaft, aus der Politik,  Künstler und Galeristen, Einheimische und Gäste fanden sich zu Gesprächen um Dr. Dieter Borchmann und Klaus-Dieter Holtz von der Bürgerinitiative Borner Holm ein. Etwa 120 gelbe Luftballons wehten auf dem 14,7 Hektar großen Gebiet, auf dem die gleiche Anzahl Häuser entstehen soll, wie es in der Planungsanzeige der Gemeinde steht. "Laufen Sie das Areal ab und nehmen Sie die 'Häuser' mit!", sagte Borchmann. Der Schriftsteller Walter Kaufmann (90), der in Berlin und Born lebt, sagt: "Ich genieße das schöne Dorf seit 40 Jahren, und ich wünsche, dass die Flure offen bleiben für Licht, Luft und Sonne - und für die Menschen. Professor Dr. Wolfgang Methling, Umweltminister des Landes von 1998 bis 2006, sagt: "Ich war oft als Umweltminister hier, jetzt zum dritten Mal als Sympathisant der Bürgerinitiative. Wer auf dem Holm steht, für den ist es eine grausame Vorstellung,  dass dieses Land bebaut werden soll. Es geht heute um nachhaltige Entwicklung im Einklang mit der Natur, um Verhinderung von Versiegelung und Nutzung der vorhandenen Bauruinen im Ort." Professor Dr. med. Hansjörg Seiter lebt in Daskow und Born. "Wir als Mediziner tragen aus ärztlicher Sicht nicht nur für die Nachwelt, sondern auch für die  jetzt lebende Generation Verantwortung. In Zeiten der Reizüberflutung in den Großstädten, des allgegenwärtigen Lärms, der Feinstaubbelastung, der gehäuften Fälle von Burn-out-Syndromt haben solche unbebauten Naturflächen einen unschätzbaren Wert."

Ragna Schirmer, Deutschlands berühmteste Pianistin sagt: "Wir Musiker bewahren Tradition und kulturelles Erbe. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass auch das Naturerbe erhalten bleibt."  

Text und Bilder von Elke Erdmann

 

 

 

 

 

Simulation der geplanten Holm-Bebauung

Zum Auftakt unserer Informationsveranstaltung am 25.2.2014 wurde diese Bildmontage gezeigt.
Sie rief ungläubiges Erstaunen hervor.
Selbst die Bebauungsbefürworter bezweifelten, dass die Größe des Bebauungsgebietes und die Anzahl der eingezeichneten Häuser der eingereichten Planungsanzeige entsprechen.

Nur die Fakten aus der Planungsanzeige:

  • 50 Wohngründstücke  auf 4,0 ha
  • 70 Ferienhäuser          auf 4,4 ha
  • Hotel mit 120 Betten   auf 3,5 ha
  • Grün- und Verkehrflächen 2,7 ha

sind in der Bildmontage dargestellt!

Lediglich der Verlauf der Straßen und die Anordnung der Häuser sind beispielhaft gewählt.

Und nicht zu vergessen:
Bei Realisierung dieser Planung wird die Anzahl der entstehenden Betten - moderat geschätzt- deutlich über 600 liegen, nämlich 

  • 4 Betten/Wohnhaus x 50 Wohnhäuser  --> 200 Betten
  • 5 Betten/Ferienhaus x 70 Ferienhäuser --> 350 Betten
  • Hotel                                              --> 120 Betten

Summe = 670 Betten

Wie während der Veranstaltung eindringlich gewarnt:
Das neue Extradorf würde wie ein Fremdkörper am traditionellen Ort Born wirken.
Nur die Kommunalwahl kann die Einmaligkeit des Borner Ortsbildes bewahren.

 

 

Ein Flug über den Borner Holm

Alle Fotos: Ferdinand Lösch
Luftbilder vom Landschaftsschutzgebiet Borner Holm, die aus geringer Höhe mit einer Drohne aufgenommen wurden

Ferdinand Lösch hat im Januar 2014 mit einer Drohne eine Serie von Aufnahmen gemacht und sie dem Borner Holm e.V. zur Verfügung gestellt. Die schönsten davon können Sie hier in Ruhe betrachten. Klicken Sie dazu auf eines der Bilder.

Einen Film aus über 170 der Einzelfotos können Sie unter diesem Link bei YouTube sehen.

Was sollte das?

Das Manipulieren von Abstimmungsergebnissen ist offenbar zum neuen Volkssport geworden. Der ADAC hat es vorgemacht. Erstaunliche Blüten trieb das Verbiegen von Meinungsbildern bei der Online-Abstimmung der Ostsee-Zeitung über die Frage „Soll der Borner Holm bebaut werden?“ Da wurden innerhalb von 36 Stunden über 8800 Klicks registriert! Mehr als 3400 Ja-Stimmen kamen allein in der Nacht vom 27. auf den 28.2. zwischen 22 Uhr und 5 Uhr hinzu. Hat die OZ so viele nachtaktive Leser, die sich alle für die Zersiedelung des Holm stark machen? Sicher nicht!

Schon am Donnerstag haben wir mehrere Hinweise erhalten, dass sich die Abstimmungs-Seite sehr simpel austricksen ließ. Dies wurde uns auch von Mitarbeitern der Ostsee-Zeitung bestätigt. So konnten findige Anwender von ein und demselben PC aus beliebig viele Stimmen generieren. Kleine Programme erledigten dann wohl die Nachtarbeit. Schließlich wiesen sowohl die Ja- als auch die Nein-Stimmen groteske Phantasiezahlen auf, so dass die Ostseezeitung die Ergebnisseite am Freitagabend aus dem Netz genommen hat.

Dass hier ein eigentlich gutes Kommunikationsmittel durch einige Dummköpfe unbrauchbar gemacht wurde, ist schade. Ein sicherlich nicht repräsentatives, jedoch ehrlich zustande gekommenes Stimmungsbild hätte uns interessiert und wäre auch für die Befürworter einer Bebauung des Borner Holm wertvoll gewesen.

Mit welchem Ziel auch immer bei der Abstimmung getrickst wurde, eines haben die Akteure nicht beim ADAC abgeguckt: dessen Manipulationen fielen über Jahre hinweg nicht auf.

Kommentar: Georg Kranz

Die Ostsee-Zeitung berichtet über den Informationsabend

Den Artikel aus der Ausgabe vom 27.2. können Sie hier lesen.

Informationsveranstaltung zum Thema "Borner Holm" am 25. Februar 2014

Der Borner Holm e.V. lädt zu einer Informationsveranstaltung ein.

Termin:

Am 25. Februar 2014 um 19 Uhr im Sommertheater Born

 

Folgende Themen werden angesprochen

  • Stand des Planverfahrens

    Gemeindevertreter berichten über den Sachstand, soweit es trotz großer Hemmnisse in Erfahrung zu bringen war.

  • Was bringt die Bebauung den Bornern?
    Auswirkungen auf den Tourismus und die Ortsentwicklung

  • Diskussion

 

Die Plätze des Sommertheaters sind begrenzt. Deshalb sichert rechtzeitiges Erscheinen die Teilnahme.
(Der Borner Hof darf vom Borner Holm Verein nicht benutzt werden)

 

 

 

Der Borner Holm e.V. hat eine Facebook-Seite!

Seit dem 1. Dezember 2013 ist der Borner Holm e.V. auch bei Facebook aktiv. Unter der Adresse www.facebook.com/bornerholm können Meinungen und aktuelle Mitteilungen ausgetauscht werden. Keine 24 Stunden nachdem die Seite online war, hatten schon über 30 Besucher "Gefällt mir" angeklickt und laufend werden es mehr.

Von dieser Internetseite aus erreicht man den Facebook-Auftritt jederzeit durch einen Klick auf das blaue Facebook-Logo, rechts oben am Rand des Titelbildes.

Verwirrungslogik 2.0

Schwere Logikkost bietet der Bürgermeister in der OstseeZeitung vom 9.10.2013.

Frei nach dem Motto "Die Landkarte ist richtig, die Gegend ist falsch" erkennt er die Lage: Born hat nicht zu viele freie Ferienbetten, sondern zu wenig Gäste. Und nicht nur das - es sind auch noch die falschen. Gesucht sind die Finanzstarken, die nur in hochpreisigen Betten schlafen wollen, gelegen in freistehenden Ferienhäusern.
Und endlich die Lösung des Logikrätsels: Der Holm muss bebaut werden!

Der Artikel ist hier {->} nachzulesen.

Gibt es neben einer Handvoll von Kapitalanlegern, die auf eine hübsche Rendite spekulieren dürfen, eigentlich auch Verlierer ?
Dazu gibt es einige Leserzuschriften, die hier aufrufbar sind

  • "Borner bleiben auf der Strecke" {->}
  • "Bald nur Stehplätze am Weststrand" {->}
  • "Einheimische Gastgeber verlieren  Einnahmen" {->}

Umweltpreis: Anerkennung für unsere Bürgerinitiative

Unser Vereinsvorsitzende, Dr. Borchmann, war zur Verleihung des Umweltpreises 2013 in den Landtag eingeladen.
Hierüber berichtet die Redakteurin Elke Erdmann in der Ostsee-Zeitung.
Dort erschien allerdings nur ein Auszug aus dem nachfolgenden Artikel:

Bemühungen für den Erhalt des unbebauten Borner Holms gewürdigt. Dank und Anerkennung vom Landtag beurkundet

Schwerin/Born – Der Verein Borner Holm reichte für den Umweltpreis 2012/2013 das Projekt „Erhalt des unbebauten Borner Holm auf dem Darß“ ein. Ein Preisgeld gab es für die Mitglieder nicht, aber Dank und Anerkennung im Namen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern beurkundete Präsidentin Sylvia Bretschneider am 25. September 2013. Der promovierte Gesundheitsökonom Dieter Borchmann nahm an der Festveranstaltung im Thronsaal des Schweriner Schlosses teil.

Der Umweltpreis wird jährlich ausgelobt. Den mit 25.000 Euro dotierten Preis teilen sich drei Bewerber. Den 1. Preis in Höhe von 10.000 Euro erhielt die Umweltgruppe der Gesamtschule Stavenhagen für ein Renaturierungsprojekt. Mit je 7.500 Euro wurden Projekte des Fördervereins des Naturparks Nossentiner/ Schwinzer Heide sowie des Natur- und Umweltparks Güstrow ausgezeichnet.

Der Wettbewerb stand unter dem Thema „Initiativen zur Wiederherstellung zerstörter oder beeinträchtiger Flächen oder Flurelemente sowie Maßnahmen zur Verminderung des Verbrauchs landwirtschaftlicher Flächen für anderweitige Nutzungen“.

Die Borner Initiative richtet sich gegen jegliche Bebauung des 1993 erklärten Landschaftsschutzgebietes.

Dieter Borchmann zeigt sich als Vorsitzender verantwortlich, um für den Erholungsort die grünen Lungen im Vorfeld des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft zu bewahren und das Landschaftsbild zu erhalten. Von der Terrasse seines Hauses hat er einen Teil des Borner Holms im Blick und sieht zu allen Jahreszeiten Spaziergänger. Er sagt: „Täglich gehen in Deutschland 90 bis 130 Hektar landwirtschaftliche Flächen durch Bebauung und Versiegelung verloren. Der Borner Holm wurde immer beackert und beweidet – noch bis zur Wende.“ Für den Umweltpreis gab es 13 Bewerber. „Doch nur die drei Preisträger und unser Verein bekamen eine Urkunde“, sagt Dieter Borchmann. „Die Anerkennung bestätigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Das sehen Befürworter der geplanten Bebauung anders. Sie halten den Protest nicht aus. „Bisher sind neun Banner mit der Aufschrift ‚Born bewahren!’ verschwunden, vier geschlitzt und 10 beschmiert“, sagt Vereinsmitglied Albrecht Kiefer, der die Vorfälle anzeigt. „Inzwischen geht es um Werte der Hauseigentümer. Im Ort hängen über 50 Banner bei weiterer Nachfrage. Mehr als 4.000 Unterschriften bezeugen Zustimmung für den Erhalt des unbebauten Gebietes.“ Dieter Borchmann meint: „Es ist noch nicht zu spät, um Korrekturen vorzunehmen. Das Ende der Fahnenstange für den Bau von Ferienhäusern und -wohnungen ist erreicht.“ Elke Erdmann

 

 

Süddeutsche Zeitung: "Es geht um größere Fragen, zum Beispiel die nach der Bebauung des Borner Holms . . . "

Die Leser der Süddeutschen Zeitung erfahren am 12.09.2013 unter der Überschrift "Sinfonie im Schilf" u.a. vom Bauvorhaben auf dem Borner Holm. Die Sinnhaftigkeit des Vorhabens wird kritisch hinterfragt. 

Den ganzen Artikel können Sie hier {->} lesen.

 

 

 

Der Geist ist aus der Flasche - oder doch wieder nur ein Stück ?

Was wir nun erstmals erfahren, sind Angaben aus der Planungsanzeige, wie ca. 15 ha des Holm-Landschaftsschutzgebietes parzelliert werden sollen:

  • 50 Wohngrundstücke mit teilweiser Doppel- und Mehrfamilienhaus-Bebauung,
  • 70 Ferienhäuser
  • und eine 3,5 ha Fläche für das besondere Hotel.

Dass nun deutlich mehr als 120 Wohneinheiten entstehen sollen, ergibt sich aus der Vorgabe nach Doppel- und Mehrfamilienhäusern und daraus, dass ein Ferienhaus ja durchaus auch mehr als eine Ferienwohnung enthalten kann.
Wo landen wir ? Bei 150 Wohneinheiten oder 170 oder ?

Damit müssen wir von einer Steigerung von 50% bis 75% der bisherigen Zahlen von 85 Häusern, Doppelhäuser inklusive, ausgehen.

Besonders bemerkenswert:
Diese Zahlen, die bei Realisierung die Zukunft Borns verändern werden, erfahren die Borner Einwohner nicht etwa vom Bürgermeister, sondern aus der Ostsee-Zeitung! Der Artikel ist hier nachzulesen {->}

 

 

Offener Brief an die Gemeidevertretung

Uns erreichte der sehr interessante und hier einzusehende Brief {->} von Frau Professor Brzóska und Herrn Dr. Brzóska zum Thema Holm.
Über das Holm-Thema hinaus enthält der Brief ein interessanten Angebot zur Ortsgestaltung.
Der Brief hat die Form eines Offenen Briefes mit der Bitte um Weiterleitung an die Gemeindevertretung.

Gerne verweisen wir auch auf unsere Rubrik "Zuschriften". Auch dort finden sich unter den vielen engagierten Meinungsäußerungen zum Holmvorhaben solche, die sich intensiver mit dem Thema auseinander gesetzt haben und um Weiterleitung zur Gemeindevertretung gebeten haben.
Dem Wunsch sind wir nachgekommen.

Im September betrifft das die Zuschriften von Herrn Professor Oertel {->} und Frau Dr. Wendt {->}

 

 

Ministerunterschrift am Nationalparktag 2013 in Wieck

Der diesjährige Nationalparktag fand am Samstag, dem 24. August 2013, vor der Arche in Wieck statt.
Wir waren wieder mit einem Stand im großen Zelt vertreten. Trotz des wunderbaren Sommerwetters war der Vormittagsbesuch erstaunlich hoch. Unser Stand zählte zu den best besuchten.
Höhepunkt war zweifellos der Besuch des Ministers Till Backhaus und der übrigen Ehrengäste. Große Aufmerksamkeit wurde Minister Backhaus zuteil, als er sich auf unserer Unterschriftsliste eintrug. Das hatte Antje Hückstädt gut vorbereitet, indem sie ihm bei der Begrüßung einen nagelneuen Kugelschreiber überreichte mit der Bemerkung, er können diesen ja gleich ausprobieren.

Unser Banner hat inzwischen einen hohen Wiedererkennungswert erreicht. Es lockte viele Besucher an unseren Stand. Nicht wenige mit dem Ausruf: Seid ihr das nicht aus dem Fernsehen ?

Über 100 Unterschriften kamen zusammen.
Die Grünen übten Solidarität: An ihrem Stand hing ebenfalls unser Banner und die ausliegenden Listen wurden auch dort eifrig beschrieben.

Der Vollständigkeit halber: Die letztjährige Eskalation mit dem Borner Bürgermeister konnte sich nicht wiederholen - er ließ sich vertreten.

 

 

ZDF berichtet über unsere Initiative

Am Samstag, dem 24.8.2013 wurde im ZDF- Länderspiegel, passend zum Thema, über das unverantwortliche 16-ha-Bauvorhaben auf dem Holm berichtet und das Engagement der unabhängigen Bürger gewürdigt, die dieses mit aller Kraft verhindern wollen. Sehen Sie den Beitrag am Anfang des Länderspiegels hier {->}

Bereits am Freitag, dem 23.8.2013 {->} wurde in den ZDF-HEUTE-Nachrichten (12-, 14- und 19-Uhr) über unsere Initiative berichtet

 

 

ZDF berichtet über den Holm

Viele machen mit
Markierungen wurden errichtet
Vorbereitung zum Interview
BORNs Seele liegt auf dem Holm
Die Ostsee Zeitung berichtet ausführlich
 
 
 

Auch das ZDF findet den Holm und seine "Verteidiger" interessant und berichtenswert.

Und es ging rasch: Nur wenige Tage vor dem Drehtermin wurden wir informiert. Wenig Zeit für große Vorbereitung. War auch nicht nötig - 100 Mitmacher fanden sich am Mittwoch, dem 21.08.2013  ein. Schnell wurden vorher die Bebauungsgrenzen markiert. Da legt unser bewährtes Team aus alt und jung Hand an - der Jüngste, Nico, ist 14 Jahre. Alle waren bereit sich interviewen zu lassen - Borner, Mitstreiter aus Prerow, Wieck, Ahrenshoop und nicht zu vergessen - unser Kapital, unsere Gäste.

Die Resultate lassen nicht lang auf sich warten:

Die OZ berichtet heute, am 23.8.2013 recht ausführlich - hier {->} nachzulesen.

Das ZDF plant ebenfalls heute am Freitag in den Hauptnachrichten "HEUTE" ab 19 Uhr einen 2-Minutenbeitrag zu senden.
Wenn nichts Unvorhersehbares in der Weltpolitik die Sendung durcheinander würfelt, wird der Holm deutschland-weit auf sich aufmerksam machen.
Wer hätte das am Anfang unserer Initiative für möglich gehalten ?
Wahrscheinlich wird es schon Kurzberichte in den ZDF-Nachrichten am Nachmittag geben.
Etwas ausführlicher wird im Länderspiegel, ZDF am Samstag, dem 24.8.2013 ab 17:05 berichtet. (Link zum Bericht)

Grüne Unterstützung

Aus der Grünen Website

Es ist nicht das erste Mal und gewiss kein Zufall, dass die Grünen uns im Land und Bund tatkräftig unterstützen.

Am 13.08.2013 sicherte uns Katrin Göring-Eckardt anläßlich Ihrer Wahlkampfstation in Wieck ihre Unterstützung zu, womit unser Thema ziemlich weit im Bundestag, nämlich bei der Vizepräsidentin, angekommen wäre.

Die Presse zeigte sich interessiert und berichtete:

Den OZ-Artikel können Sie {->} hier einsehen.

Die Website der Grünen berichtet ebenfalls {->}

 

 

Holmdämmerung

Abendlicher Holm

Das große Holm-Verwirrspiel des Borner Bürgermeisters bekommt Konturen.

Monatelang verweigerte er wie bekannt Auskünfte zum Stand des Holm-Planleitverfahrens. Ebenso scherte er sich wenig um Versprochenes von gestern, dass es Einwohnerversammlungen zur Holmentwicklung geben sollte. Nun sah er sich doch in der letzten Gemeindevertretersitzung von 8.  August 2013 genötigt, auf die schriftlich eingereichten Fragen  {siehe hier ->} zu antworten. So knapp wie möglich, aber doch inhaltsreich.
Seine wichtigsten Aussagen waren:

  • Das Umweltgutachten liegt nach wie vor in keiner präsentablen Form vor, auch nicht als Entwurf! Der Umweltgutachter, Dr.Bönsel, hätte nun auch noch einen Unfall erlitten, so dass kein Fertigstellungstermin genannt werden kann. Im Übrigen ist es gar nicht auszuschließen, dass ein anderer Gutachter die Arbeiten zu Ende führen wird!

  • Außer der Erstellung des Umweltgutachtens gibt es keinerlei Aktivitäten.

  • Mit einer Planungsanzeige ist Ende des Monats zu rechnen.

Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Entnahme von einigen Tausend Euro aus dem BPlan-Topf "Holm" für ein anderes Vorhaben.
Darüberhinaus wurde bei der Bestätigung der Tagesordnung über einen Dringlichkeitsantrag debattiert, der dem Bürgermeister ein Verhandlungsmandat mit Holminvestoren erteilen soll. Die Behandlung des Punktes erfolgte im nicht-öffentlichen Teil.

Wie bequem wäre es doch für den Bürgermeister einen Gesamtinvestor zu finden, der ihm alle Risiken abnimmt und gleich auch noch die Verantwortung für das beabsichtigte Ende der schönsten Borner Boddenwiese, dem Holm.

 

 

Artikel aus der Ostsee-Zeitung vom 6. August 2013

"Dem Land zum Trotz: Born will außen bauen"

Der ganze Artikel ist hier {->} nachzulesen.


Es gibt neue verwunderliche Argumente des Borner Bürgermeisters:

  • "Die innerörtliche lockere Bebauung soll nicht durch Verdichtung gestört werden"
    Bemerkung hierzu:
    Wer einmal die neue Straße "Bültenhof" durchschritten oder durchfahren ist, kann erkennen, was der Bürgermeister unter "lockerer Bebauung" versteht.
  • "Born wird durch Wald, Ufer und dem Gut Darß in die Zange genommen"
    kein Kommentar
  • "Der Holm zählt zu den besten Bauplätzen überhaupt - hoch und trocken"
    kein Kommentar

 

 

Eindrücke von der Osteraktion

Bericht aus der Ostseezeitung hier herunterladen.
Bitte klicken Sie auf die Bilder, um eine größere Ansicht zu erhalten.

Fotos: Rene Roloff: Nr. 6 + 7, Georg Kranz: alle übrigen

16 Hektar unbebaute Landschaft erleben - Osterspaziergang mit Live Musik auf dem Holm!

Alle Freunde und Mitstreiter für den unbebauten Borner Holm sind herzlich eingeladen, dabei zu sein und mit zu machen. Am Ostersonntag ist um 14.00 Uhr Treffpunkt in Born am Holm (Zugang bei der Südstraße 38). Unser Programm für den Nachmittag beinhaltet:

  • Osterspaziergang
  • Geländemarkierung der Fläche die von den Bebauungsvorhaben betroffen ist (dafür, wenn möglich, mobiles GPS Gerät mitbringen)
  • Live Musik mit Harro Hübner
  • warme Getränke
  • Eiersuchen für die Kleinen
  • Kinder malen ein Holm-Bild

Mit Ihrem Dabeisein unterstützt Sie unser Anliegen, Präsenz zu zeigen und öffentlich unsere Meinung kund zu tun, um schließlich dieses Landschaftsschutzgebiet zu erhalten.

Spenden an den Borner Holm e.V. sind von der Steuer absetzbar!

Die Gemeinnützigkeit des Borner Holm e.V. wurde vom Finanzamt anerkannt. Damit sind ab sofort alle Spenden von der Steuer absetzbar.

Spendenkonto:
BI Borner Holm e.V.
Kontonummer 11 02 14 11 66
BLZ 150 505 00 - Sparkasse Vorpommern

Wichtig: Bitte geben Sie bei der Überweisung einer Spende Ihren Namen und Ihre vollständige Adresse an, damit wir Ihnen die Spendenbescheinigung zukommen lassen können.

Foto: Elke Erdmann

Versammlung des Borner Holm e.V.

Am 16.3.2013 fand die erste Mitgliederversammlung des Borner-Holm e.V. statt. Den Bericht aus der Ostsee-Zeitung vom 18.3. können Sie hier herunterladen (PDF).

Der Borner Holm e.V. bewirbt sich um Umweltpreis

Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern lobt jährlich einen Umweltpreis aus.
Das Thema 2012/2013 lautet:

"Initiativen zur Wiederherstellung zerstörter oder beeinträchtigter Flächen oder Flurelemente sowie Maßnahmen zur Verminderung des Verbrauchs landwirtschaftlicher Flächen für anderweitige Nutzungen"

Bei diesem Thema fühlen wir uns sehr angesprochen, insbesondere weil als Ziel zu lesen ist:

"Ziel ist es, herausragende Initiativen des Umwelt- und Naturschutzes zu würdigen, die weitere Arbeit der Preisträger zu fördern und durch die Bekanntmachung ihrer Projekte, Leistungen und Initiativen zur umweltpolitischen Bewusstseinsbildung beizutragen".

Wir waren überrascht, welch hohe Bedeutung diesem Thema inzwischen auf Landesebene beigemessen wird und sehen unsere Initiative vollauf bestätigt. Unsere Bewerbung umfaßt 10 Seiten Text, zusätzlich 9 Anlagen und wurde fristgerecht am 28. Februar 2013 eingereicht.

Bürgerinitiative informiert Ministerpräsident Sellering

Kein Verantwortlicher im Land M-V soll später sagen können, er habe von der Borner-Holm-Problematik nichts gewusst.

Drei Gemeindevertreter und Vereinsmitglieder, Antje Hückstädt, Klaus-Dieter Holtz und Albrecht Kiefer, hatten sich seit einiger Zeit um ein Gespräch mit dem Ministerpräsidenten bemüht. Eine kleine Präsentation wurde vorbereitet und vorher der Staatskanzlei zugeschickt.

Am Mittwoch, dem 13. Februar 2013, fand unser 40 minütiges Gespräch mit dem sehr gut auf das Thema vorbereiteten Ministerpräsidenten statt. Wir nutzten es, um ihm die Brisanz der geplanten Bauaktivitäten nahe bringen.

Wir bekamen schließlich die Zusicherung, dass wir zu einigen offenen Fragen noch Antworten bekommen werden.

Überrascht waren wir allerdings von der Information, der stellvertretende Landrat habe am Vormittag desselben Tages dem Ministerpräsidenten mitgeteilt, dass die große Holmbebauung vom Tisch sei und nun lediglich 30 Wohneinheiten entstehen sollen. Woher kommt diese Angabe? Außerdem sei seit einem Jahr in der Sache nichts geschehen. Hierzu konnten wir jedoch berichten, dass Anfang Februar 2013 Vermessungsarbeiten stattgefunden hatten und dass seit einem Jahr ein Umweltgutachten erarbeitet wird, für das von geplanten 52.000 Euro bereits 22.000 Euro verbraucht sind.

Wieder in Born a. Darß zurück, nutzten wir die Einwohner-Versammlung am 21. 2. 2013 und stellten dem Bürgermeister die Frage, wie das Landratsamt zu der Information käme, es würden nur noch 30 Wohnungen auf dem Holm geplant. "Von mir nicht" lautete die lakonische Antwort.

Nach den dreitägigen Vermessungsarbeiten auf dem Holm befragt, erhielten wir die Auskunft, es handelte sich um eine Geländehöhenvermessung. Die Kosten dafür betrügen 500 Euro.

Fazit:

Für uns gibt es hier beachtliche Ungereimtheiten. Wir werden dem weiter nachgehen.

 

Infostand anlässlich der Grünen Landesdelegiertenkonferenz

Jürgen Suhr am Stand des Borner Holm e.V.
Im Gespärch mit Ulrike Seemann-Katz und Dr. Harald Terpe

Am 23.2.2013 zogen wir mit unserem Handwagen und Banner nach Rostock in die Messehalle. Anlass war die Landesdelegiertenkonferenz der Grünen, die uns eingeladen hatten, unsere Initiative vorzustellen.

Wir bauten unseren Stand im Foyer auf. Es gab intensive Gespräche, Tipps von anderen Initiativen und viele guten Wünsche zum Gelingen der Holmbewahrung.

Wenn auch bereits am Anfang eine überschaubare Zahl der Delegierten unsere Initiative kannten, werden doch am Ende den meisten unser Vorhaben in Erinnerung bleiben.

Nebenbei fanden sich Pressevertreter auch an unserem Stand ein, die sich für unser Thema interessierten und in nächster Zeit berichten werden.

Die Ostsee-Zeitung berichtet über den Verein

Auf der Fischland-Darß-Zingst-Seite vom 26.1.2013 werden die Ziele und Forderungen des Vereins dargestellt.


Hier können Sie den Artikel als PDF herunterladen.

 

 

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Die Widersprüche des Bürgermeisters

In der Ostsee-Zeitung vom 08.01.2013 ist ein Interview mit dem Borner Bürgermeister über seine Visionen für das Jahr 2013 unter der Überschrift "Das Wohl und Wehe Borns hängt am Holm" abgedruckt.
Hierzu folgt unsere Stellungnahme, vor allem den Holm betreffend.
Das Interview können Sie hier lesen {->}

Der Überschrift kann man nicht widersprechen: Das Wohl des Ortes steht auf dem Spiel! Aber wehe:
Geht es nach dem Willen des Bürgermeisters und seiner Fraktion, entstünde auf 16 ha Holmfläche ein neuer Ortsteil, mit dem Born seinen Charakter verliert und damit seine touristische Attraktivität. Borns Tafelsilber ist neben den schönen traditionellen Häusern die unversehrte Landschaft. So sieht das die ganz überwiegende Mehrheit unserer Gäste und so empfinden es über 500 Einwohner des Ortes. Dabei bleiben viele Borner nicht gezählt, die aus Sorge vor Benachteiligungen keine Unterschrift abgegeben haben.
Belegbar aber ist diese Aussage mit über 2600 Unterschriften der Bürgerinitiative und mit fast täglichen Zuschriften übers Internet. Und beim Spaziergang durch den Ort  kommt man nicht daran vorbei, die sehr öffentlichen und mutigen Proteste auf den Bannern gegen das Vorhaben wahrzunehmen. Gegen die Holmbebauung zu sein, bedeutet keinesfalls das Konservieren gegenwärtiger Mißstände, sondern der Wunsch nach einer Entwicklung, die mit Vernunft und Weitsicht geplant wird.
Scharmbergs Äußerungen ist zu entnehmen, dass zur Finanzierung des Vorhabens  'Entwicklung Alte Oberförsterei' der Holm herhalten soll. Damit wird ein neues Kaninchen aus dem Hut des Gauklers gezogen. Bisher hieß es, dass vom Holm-Verkauf die Schulden der Gemeinde getilgt werden sollen. Aber leider hat man sich daran gewöhnt, dass der Bürgermeister die Gründe für eine Sache beliebig austauscht.  Glaubwürdig  ist das nicht, man erlebt dieses Vorgehen immer wieder. Der Bürgermeister hat noch keinerlei Berechnungen vorgelegt, wie sich das Holmprojekt auf die Finanzen der Gemeinde auswirken könnte.
Eine ehrliche Abschätzung der Finanzierung müsste als Erstes das hohe Risiko betrachten, in das sich die Gemeinde begibt, um eine 16ha-Fläche zu erschließen. Im Gegensatz zur Aussage des Bürgermeisters verfügt die Gemeinde nur über ca. ein Drittel der Fläche, die zudem gestückelt ist und wenig zentral liegt. Deshalb ist zu befürchten, dass höhere Schulden auf uns zukommen, anstatt diese zu tilgen. Es wäre nicht ehrenrührig vom Binzer Bürgermeister zu lernen, dass am Ende die Gemeinde draufzahlt (siehe unten).

Interessanter Weise spricht der Bürgermeister nur noch von einem Hotel auf dem Holm und verschweigt die sonst von ihm genannten 80 Häuser. Zielgerichtet werden im Übrigen die alternativen Hotel-Standorte mit anderen Funktionen belegt, um zu erreichen, dass ein Hotel nur auf dem Holm betrieben werden kann. Das BMK-Gelände soll als Erstes als Hotel-Standort ausscheiden, indem es durch Verkauf der unbebauten Fläche die Finanzierung der übrigen Vorhaben sichern soll.

Auf die anderen Passagen des Interviews (Wohnungsbau im BMK-Gebäude, Entwicklung Alte Oberförsterei, Waldschenke) wird an anderer Stelle eingegangen. Sie lassen vor allem aber eins erkennen - das Fehlen von planvollem und verantwortungsbewusstem Herangehen an die Ortsentwicklung.

 

Leserbrief zum Interview

(OZ) - Erschließung des Borner Holm kostet drei Millionen Euro Zu "Wohl und Wehe hängt an Borns Holm" (OZ vom 8. Januar):

"Wer Visionen hat, möge zum Arzt gehen", meinte der Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt. Borns Bürgermeister Gerd Scharmberg kann sich diesen Weg sparen. Es genügt ein kurzer Spaziergang zum Borner Holm am südlichsten Zipfel des Darß. Dort wird er die nötige Ruhe finden, um seine abenteuerliche Finanzakrobatik einer kritischen Prüfung unterziehen zu können. Knapp drei Millionen Euro für Um- oder Neubau von ruinösen Gebäuden (Waldschenke, Jagdmuseum, BMK-Gebäude) sind für den relativ kleinen Borner Gemeindehaushalt schlicht zu viel.

Mit der beabsichtigten Refinanzierung durch den Verkauf gemeindeeigener Flächen auf dem Holm springt der Borner Bürgermeister etwas zu kurz. Zumindest lässt er einige gravierende Tatsachen "souverän"

außer Acht: Die Erschließungs- und Infrastrukturkosten für den Borner Holm würden je nach Qualität und Quantität zusätzlich mindestens drei Millionen Euro verschlingen. Borns Wirtschaftskraft wird auch künftig weitgehend von Ruhe und Natur suchenden Touristen abhängig sein, die Born weder mit Ahrenshoop noch mit Zingst verwechseln wollen. Zum typischen Borner Orts- und Landschaftsbild gehört der Borner Holm. Im Innenbereich Borns harrt noch eine Vielzahl geeigneter Bauflächen einer ortsbildgerechten Bebauung.

Fred Hagemeister, Berlin

Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht - auch in Born

Die Ostsee-Zeitung berichtet in der Ausgabe vom 2.1.2013 über Einschüchterungsversuche und Borner Selbstbewußtsein. Den ganzen Artikel können Sie hier lesen {-->}.

 

Die Banner zeigen starke Wirkung in der Öffentlichkeit. Besondere Faszination scheinen 3 Banner entwickelt haben - sie waren über Nacht verschwunden (und sind inzwischen ersetzt). Wer also Interesse an einem Banner hat, kann es einfacher haben und sollte eine Mail an info@Borner-Holm.de senden. Wir freuen uns und treten unmittelbar danach in Kontakt.

Der Verein Borner Holm e.V. hat sich gegründet

Die Bürgerinitiative "Borner Holm" wird zukünftig die Rechtsform eines eingetragenen Vereins haben. Die Gründung des "Borner Holm e.V." wurde bereits notariell beurkundet. Die Satzung des "Borner Holm e.V." können Sie hier herunterladen. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 25,- EUR pro Jahr. Wenn Sie dem Verein "Borner Holm e.V." beitreten möchten, laden Sie hier das Beitrittsformular zum Ausdrucken herunter oder teilen Sie uns per e-mail an info(at)borner-holm.de Ihre vollständigen Postadresse mit, dann senden wir es Ihnen zu.

Zu viele Ferienwohnungen in MV - Artikel in der Ostsee-Zeitung vom 23.11.2012

Rostock (OZ) - Die Angst vor Geisterstädten in MV geht um: Auslöser des Schreckgespenstes sind die Ferienwohnungen. "Von denen gibt es zu viele", kritisiert Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel und Gaststättenverbandes (Dehoga) MV. Auf Usedom, Rügen und auf dem Darß gäbe es Orte, in denen Ferienwohnungen viele Wochen im Jahr leer stehen. "Da hält sich auf Dauer kein Gastronom und Hotelier", warnt Zöllick. Nach Ansicht von Jürgen Seidel, Präsident des Landestourismusverbandes, ist der Markt "gesättigt". Der Wettbewerb werde härter, der Preiskampf habe begonnen. Seidel fordert die Kommunen auf, vorausschauender zu planen und große Anlagen nicht mehr zu genehmigen. ...

Den ganzen Artikel herunterladen (PDF)

Binzer Bürgermeister: Appell an die Vernunft

Im nachfolgenden Artikel (NNN vom 11.09.2012) lesen Sie die (zu späten?) Erkenntnisse des Binzer Bürgermeisters: "Der ungezügelte Bau von Ferienwohnungen muss gestoppt werden - die Gemeinde hat nichts davon, außer Lasten".

Nahezu täglich kann man ähnliche Hiobsbotschaften lesen. Frage an Borner Entscheider: Wie schafft man es, hiervor permanent die Augen zu verschließen ? Hier lesen

Die Verlockung des schnellen Geldes

Ein Artikel in der Schweriner Volkszeitung und den Norddeutschen Neusten Nachrichten analysiert am Beispiel des Borner Holm die Problematik der vermeintlichen "Ortsentwicklung" durch Neubaugebiete, die dem Ort schließlich die touristische Lebensgrundlage entzieht. Hier lesen

Auf dem Darß werden offiziell Wohnungen gebaut, aber als Ferienwohnungen vermarktet.

Die NCC Deutschland GmbH, die auch in Born tätig ist, setzt derzeit alle Mittel ein, um gegen den Willen der Gemeinde Wieck a. Darß den Bau eines Mehrfamilienwohnhauses mit 13 Wohnungen durchsetzen. Dabei wird sie voraussichtlich Erfolg haben. Dieses Lehrstück zeigt, wie schnell einer Gemeinde die Steuerungsmöglichkeiten aus der Hand gleiten, wenn ersteinmal Baurecht geschaffen wurde. Zum Artikel aus der Ostsee-Zeitung vom 12.9.2012 (PDF). Zahlreiche Immobilienfirmen dieser Art - ob sie nun NCC heißen oder anders - warten nur darauf, ein Filetstück wie den Holm mit maximalem Gewinn zu vermarkten.

Leserbrief in der Ostseezeitung vom 13.9.2012

Tourismusschwäche unbedingt ernstnehmen
Zu "Tourismus auf Rügen schwächelt" (OZ, 10.9. 2012):
Die Meldungen sollten ernst genommen werden, besonders von den Einheimischen. Es wäre nicht die erste Region, in der der Tourismus scheinbar unerklärlich zurückgeht oder gar zusammenbricht. Wenn aus Geldgier und Dummheit, mit juristischen Tricks und Ausnahmegenehmigungen, jede noch verbliebene Wiese zugebaut wird, in jedem ehemaligen Bauerngarten mehrere Ferienhäuser stehen, ist irgendwann ein Charakteristikum dieser Landschaft verschwunden: Weite, Offenheit, freier Blick in die Landschaft. Das Meer kann man auch auf Mallorca sehen, den Wald im Erzgebirge. Einen Blick wie über den Borner Holm gibt es (noch) nur hier. Vorsicht, Leute.
Dr. Michael Büdke, Halle (Darßkenner und Darß-Fan seit 1966)

Die Bürgerinitiative sorgt für Aufmerksamkeit

"Born bewahren" - dieser Slogan prangt seit einigen Tagen in vielen Borner Vorgärten um auf das Anliegen der Bürgerinitiative aufmerksam zu machen. Eine weitere Auflage der Banner ist in Vorbereitung und auch ein kleineres Format (ca. 1 Meter breit) wird demnächst verfügbar sein. Zu bekommen ist das Banner über die Bürgerinitiative. Kontakt: info@borner-holm.de

Fotos: Arnt Löber
 

Nationalparktag: Gäste und Minister besuchen unseren Stand

Am 25.8.2012 fand zum 10.Mal der Nationalparktag in Wieck statt.

Die Bürgerinitiative war mit einem Stand vertreten und erfuhr viel Interesse und Zuspruch. Neben vielen Gästen interessierte sich auch Minister Backhaus für unser Anliegen, das er sehr unterstützt.

80 Unterschriften zeugen von großer Solidarität.

Einem gefiel es weniger: Bürgermeister Scharmbergs ungehemmter Auftritt war grenzwertig.

Artikel in der Ostsee-Zeitung vom 17.7.2012

Die Aussagen von Albrecht Kiefer beziehen sich auf einen Artikel über die Gemeindevertretersitzung am 12.7.2012, der in der Ostsee-Zeitung vom 14.7.2012 erschienen ist.
Hier nachzulesen.

Artikel im Ostsee-Anzeiger vom 4. Juli 2012

Robbensichtung am Holm

Gar nicht so selten berichten Segler begeistert von Begegnungen mit Robben um den Holm herum. So hatte Albrecht Kiefer am 27.5.2012  mit seinem Sohn das Glück an einer Robbe in der Kasenrinne in ca 5 Meter Abstand vorbeizusegeln. Von der Sonne beschienen döste sie träge am Schilfrand. Das Erschrecken schien auf der Seglerseite größer zu sein als bei dem stattlichen Tier, das sich wenig beeindruckt von der Begegnung zeigte.
Auch die Holzbootfreunde entdeckten eine Robbe in der Kasenrinne letzten Sonntag, den 17.6.2012.

Glaubt jemand, dass uns dieses Idyll erhalten bleibt, wenn der Holm erst einmal zur Großbaustelle wird?
Wollen das die Bebauungsbefürworter verantworten?

Von Stadtplaner Dr. Peter Lachmann erhielen wir einen wichtigen Hinweis zur Erschließungspflicht

... Natürlich ist es motivierend, bereits investiertes und letztlich gebundenes kommunales Vermögen über den Verkauf von Grund und Boden wieder zu aktivieren. Doch sollten dabei auch die wirtschaftlichen Risiken bedacht werden.
Die Gemeinde Born wird wahrscheinlich kaum in der Lage sein, das Gebiet entspr. B-Plan zu erschließen. Doch wenn der B-Plan rechtskräftig ist, hat die Gemeinde nach BauGB eine Erschließungspflicht und diese ist nach Rechtssprechung in einem Zeitraum von ca. 7 Jahren umzusetzen. Nach meiner Erfahrung sind sich viele Stadt- und Gemeinderäte über das Konfliktpontial mit solchen in "Schubkästen liegenden B-Plänen" überhaupt nicht bewußt. ...
Link zur vollständigen Zuschrift

Spendenkonto eröffnet

Die Bürgerinitiative für den Erhalt des Borner Holm hat ein Spendenkonto eingerichtet. Das Geld wird verwendet, um alle bisherigen und zuküftigen Aktivitäten der BI zu finanzieren. Vor allem für die Herstellung von Informationsmaterial (Faltblätter, Schilder etc.) sind bereits Kosten entstanden und neue Veröffentlichungen werden geplant.

Das Konto lautet:

BI Borner Holm e.V. - J. Schneider / A. Kiefer
Kontonummer 11 02 14 11 66
BLZ 150 505 00 - Sparkasse Vorpommern

Spenden können von der Steuer abgesetzt werden.

Osterspaziergang auf dem Holm

Am Ostersonntag, dem 8. April, um 14:00 Uhr lud die Bürgerinitiative für den Erhalt des unbebauten Borner Holm alle Interessierten zum Osterspaziergang über den Holm ein.

Informationsstand am Ostersamstag

Der Informationsstand am Samstag, dem 7. April im Borner Einkaufszentrum vor dem Edeka- und Aldi-Markt war ein voller Erfolg. Die Mitglieder der Bürgerinitiative bekamen viel positiven Zuspruch und konnten zahlreiche interessante Gespräche führen. Am Ende sind 104 neue Unterschriften zusammengekommen, 40 davon von Borner Einwohnern!

4. April 2012 - Bürgerinitiative bringt Faltblatt heraus

Die Bürgerinitiative zum Erhalt des unbebauten Borner Holm hat ihre wichtigsten Argumente in einem Faltblatt zusammengefasst. Dieses wird u.a. am Ostersamstag am Infostand im Borner Einkaufszentrum sowie während des Osterspaziergangs am Sonntag auf dem Holm verteilt. (PDF des Faltblattes zum Herunterladen)

26.3.12 - Die Fraktion der Grünen thematisiert den Holm im Kreistag

Auf der Kreitagssitzung am kommenden Montag wird die Fraktion der Grünen auch den Holm zum Thema machen (siehe Artikel ais der Ostseezeitung vom 23.3.12). Wer es also einrichten kann, sollte sich am 26. März auf den Weg nach Stralsund machen.

Termin der Sitzung:
Montag 26.3.2012, 17 Uhr
Fachhochschule Stralsund
An der Schwedenschanze 15
Haus 3 / Audimax

Koordination von Fahrgemeinschaften über info(at)borner-holm.de

Einwohnerversammlung am 1. März 2012

Am Donnerstag, dem 1. März 2012, fand um 19 Uhr im Borner Hof eine Einwohnerversammlung statt.

Eine Stellungnahme der Bürgerinitiative zu dieser Veranstaltung ist in Vorbereitung. Den Bericht in der Ostsee-Zeitung vom 3. März finden Sie hier:
Link zum Pressebericht
Leserbrief von Frank Tidick
Leserbrief von Jan Keler

"Scoping"-Termin am 24.2.2012

Am 24.2.2012 fand im Amt Darß-Fischland das sogenannte scoping (Begriffserklärung bei Wikipedia) zur Vorbereitung der Bebauungs-Planung für den Holm statt. Mitglieder der Gemeindevertretung oder der Bürgerinitiative waren hiervon ausgeschlossen, obwohl sie sich ausdrücklich um eine Beteiligung bemüht hatten. Auch die Umweltverbände BUND und Nabu konnten nicht teilnehmen. (Link zum 1. Pressebericht | Link zum 2. Pressebericht)